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Beschluss: Professionalisierung der Schulen

    Beschlossen vom Kreisparteitag am 14.04.2018.

    Die FDP fordert eine Professionalisierung der Schulen in personeller Hinsicht. Sie hält das Paradigma, dass fast alle an einer Schule arbeitenden Personen Lehrer sein müssen, für überholt. Konkret bedeutet dies:

    • Ein professionelles Schulmanagement soll geschaffen werden. Hierzu sollen Verwaltungstätigkeiten an Schulen grundsätzlich von ausgebildeten Verwaltungsfachkräften durchgeführt werden.
    • Jede Schule soll über eine vom Lehrerkollegium unabhängige Anlaufstelle für Schüler verfügen. Hierzu soll jede Schule einen Raum bereitstellen. Die Aufgabe kann von einem Psychologen, Sozialarbeiter oder – abhängig vom Schulkonzept – Geistlichen wahrgenommen werden. Hierbei wird eine Quote von etwa einer Vollzeitstelle pro 1000 Schülern angestrebt.
    • Die Pflege und Erweiterung der IT-Infrastruktur soll in professionelle Hände gelegt werden. Hierzu sollen städtische Systemadministratoren die komplette Verantwortung für die IT-Systeme übernehmen.
    • Möglichkeiten zur kostengünstigen Schaffung von Unterrichtsassistenzen durch Lehramtsstudenten sollen evaluiert werden. Assistenzen, die nicht im Rahmen des Studiums erbracht werden, sollen etwa wie studentische Hilfstätigkeiten an der Universität vergütet werden. Für Unterstützung im Sprachunterricht und zur Integration von Kindern mit nicht-deutschsprachigem Elternhaus sollen verstärkt ausländische Studierende angeworben werden.

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