Sven Morlok: Nachsitzen für Stadträte beantragt: Ein attraktives ÖPNV-Angebot definiert sich nicht über den günstigen Preis

Morlok: „Nachsitzen für Stadträte beantragt: Ein attraktives ÖPNV-Angebot definiert sich nicht über den günstigen Preis“

Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat beantragt die Unterbrechung der Ratsversammlung am Mittwoch, den 04. September 2019, zwischen 18 und 20 Uhr. Der Grund ist die Relevanz des Vortrags im Rahmen der Leipzig International Summer School „The best offer is not the price – The success of public transport in Vienna“ durch Friedemann Brockmeyer für die Leipziger Stadträte, die sich jüngst mit der von Linken, Sozialdemokraten und Grünen geforderten Einführung eines 365-Euro-Tickets im öffentlichen Personennahverkehr in Leipzig auseinandergesetzt haben.

Morlok: „Der ÖPNV braucht dringend Investitionen und keine Subventionen“

Als billigen Wahlkampftrick bezeichnet FDP-Stadtrat Sven Morlok den Antrag von SPD und Linken zum 365-Euro-Ticket. Morlok: „Man verpackt das Ganze in einen netten Prüfauftrag und will dann den Wählern zwei Wochen vor der Stadtratswahl verkaufen, man habe die Einführung des 365-Euro-Tickets durchgesetzt. Das ist Wählertäuschung und sorgt nur für noch mehr Zulauf für die Populisten von links und rechts.“ Die Angst bei den Linken und der SPD vor Stimmenverlusten bei der Stadtratswahl müsse, so Morlok, wohl sehr groß sein, wenn diese zu einem solchen Mittel greifen.